Aktuelles
Forschungskolloquium · 22./23. November 2025
Wirklichkeit und Möglichkeit
Zur Vorlesungsedition. Freie Hochschule Stuttgart, gemeinsam mit dem Philosophischen Seminar e. V. Stuttgart, in Kooperation mit der Heinrich Barth-Gesellschaft.
Programm (PDF)Neu erschienen
Das Erkenntnisproblem
Edition der im Nachlass aufgefundenen Vorlesung, herausgegeben von Sophie Asam, Stefan Kaiser und Paulus Schürmann, Regensburg 2024.
Alle EditionenZur Person
Der Schweizer Philosoph Heinrich Barth stand lange im Schatten seines Bruders, des Theologen Karl Barth, und seines zeitweiligen Basler Kollegen Karl Jaspers. Erst in den letzten zwei Jahrzehnten ist sein Denken auch ausserhalb des Schülerkreises auf lebhaftes Interesse gestossen.
Seine Philosophie könnte im Kontext heutigen Denkens von grosser Aktualität sein: Sie verbindet eine radikale Metaphysikkritik — die Philosophie der Erscheinung und der Existenz — mit der Weiterführung wichtiger Traditionslinien in philosophischer Systematik und Transzendentalphilosophie.
Schwerpunkte seines DenkensAus dem Universitätsarchiv
Zum 125. Geburtstag und 50. Todestag im Jahr 2015 begonnene Reihe: historische Dokumente und Zeugnisse aus Barths vierzigjährigem Wirken an der Universität Basel.
Die Berufung von 1950
Im Jahr 1950 wurde Barth Nachfolger von Herman Schmalenbach auf dem gesetzlichen Lehrstuhl für Philosophie. Die Fakultät schlug ihn primo et unico loco vor. Der damalige Dekan Bernhard Wyss hält in seiner Umschau über die Auswahlmöglichkeiten fest, dass keine der deutschen Alternativen — genannt werden unter anderen Gerhard Krüger, Gadamer, Bollnow, Weischedel und Liebrucks — Barth in seinen Leistungen übertreffe; Heidegger sei aus politischen Gründen nicht tragbar.
Abgedruckt sind ein Auszug aus der Charakterisierung von Barths Persönlichkeit in Forschung und Lehre sowie die der Empfehlung beigelegte Aufstellung seiner Lehrveranstaltungen 1946–1949 samt Hörerzahlen.
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